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switch!
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P 03
Das 1:1 spätkapitalistische endzeitloserperformerbiwakmodell

Claus Staudt und Wolfgang Scherieble

21.02.2011

Claus Staudt

Wer stirbt für welche Freiheit und wer schaut zu? Sterben wir für unsere Freiheit? Menschen sterben in Lybien für mehr Freiheit und deutsche Soldaten sterben in Afghanistan für die Freiheit afghanischer Bürger. Vermutlich stirbt da niemand freiwillig. Es gibt aber auch gegenteilige Behauptungen, sowohl bezüglich der Freiheit wie auch bezüglich der Unfreiwilligkeit. Verhindern diese Sätze auch nur einen Toten, verhindert das Betrachten von Massaker bildern auch nur einen Toten. Wieviel Tote verhindern oder erzeugen welche Freiheiten?

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31.01.2011

Claus Staudt

die welt ist inzwischen einfach geworden - sie läßt sich leicht in mit und ohne, in böse und gut, ungeil und geil unterscheiden, nur das schwarze quadrat bleibt schwarzes quadrat.

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27.01.2011

Claus Staudt

um nochmal auf das schwarze quadrat zu kommen - natürlich war es absolut stringent, es schwarz zu malen, wenn man jedoch bedenkt, was er damit angerichtet hat - eine menschliche Tragödie im allergrößten Maßstab. Er hätte ja auch rot nehmen können, oder von mir aus blau oder gelb oder irgendwelche Zwischentöne, dann wäre noch genügend Spielraum übrig geblieben, aber nein, er ist total und radikal vorgegangen, von nachhaltig keine Spur. Die Geilheit des stringenten Denkens hatte ihn wahrscheinlich übermannt und so hat er den Schlußstrich gesetzt, vermutlich wäre jeder andere Mann, womöglich auch Frau, dieser unmenschlichen Versuchung erlegen. "Jedoch, der Mensch ansich ist gut" und so ist dieses Wunder entstanden, daß trotz dem Armageddon des "schwarzen Quadrat's" weitergemalt wurde und wie in einem kollektiven Aufbäumen verbreitete sich das Malen und Bilderproduzieren bis in die kleinsten Winkel der menschlichen Gemeinschaften und ihrer Seelen, nun hypertroph und hyperaktiv vor dem allumfassenden schwarzen Horizont, in einer immer stärker anschwellenden Flut brandeten inzwischen milliardenfache Bilder über das schwarze Quadrat - allein, es hielt ungerührt stand - nur durch das Denken.

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10.01.2011

Claus Staudt

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05.01.2011

Claus Staudt

das schwarze quadrat von malewitch ist die summe aller möglichen bilder, unabhängig von zeit und raum, die vorwegnahme aller nachfolgenden bilder und damit das bezwingen der zeit durch kunst. alle bilder nach dem schwarzen quadrat sind plagiate, da sie ja durch selbiges schon vorweggenommen wurden.

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28.12.2010

Claus Staudt

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27.12.2010

Claus Staudt

was ist denken?

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21.11.2010

Claus Staudt

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18.11.2010

Claus Staudt

versuchsanordnung_detail

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17.11.2010

Claus Staudt

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16.11.2010

Claus Staudt

"darauf kann deutschland stolz sein"
skizze_versuchsanordnung_detail

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16.11.2010

Claus Staudt

versuchsanordnung_detail

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14.11.2010

Claus Staudt

"fuckin' engine"

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12.11.2010

Claus Staudt

"Gespräch im Garten"
Skizze zu switch!

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11.11.2010

Claus Staudt

Endlich ist jetzt auch die Doku zu P 03 fertigt! seen?

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11.10.2010

Claus Staudt

Mit der erfindung der waschgänge trat doch eine sehr große erleichterung im tagwerk der frauen ein. Davor konnten sie eine hinlängliche sauberkeit der wäsche nur durch das herausschlagen des drecks auf steine erreichen, ein vorgang, der sich damals wie heute noch in soziokulturelle bereiche ausweitete und ausweitet, zweigeschlechtlich.
Demgegenüber stehen also jetzt die waschgänge, die in einem schonenden und wertungsneutralen verfahren die wäsche von anhaltendem dreck befreit. Der so auch seinerseits befreite dreck wird in ausgeklügelten ableitungs- und abscheidungsprozessen den bakteriellen umformungsprozessen zugeführt und wieder in die allgegenwärtigen stoffkreisläufe eingegliedert.
Beim herausschlagen des drecks auf steinen wurden von den waschfrauen oft ritualisierte gesänge angestimmt, die natürlich dem schlagrhythmus angepaßt wurden - so ähnlich wie die schlachtgesänge in sportstadien. Diese waschlieder verschafften auch den frauen eine gewisse innere säuberung, eine erleichterung in ihrem dasein.

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11.10.2010

Claus Staudt

Seit switch läuft, möchte mir unbekannterweise unverschämtgerweise ein subjekt in englischer sprache erektionspillen andrehen.Ich glaube nicht an einen direkten zusammenhang, aber der glaube, der ja bekanntlich alles versetzen soll, könnte ursächlich eine rolle spielen, bei dem versuch dieses unbekannten englischvorschützenden subjekts, mir erektionspillen andrehen zu wollen. da der mensch jedoch keineswegs so schlecht ist, wie ich glaube, ist dieses subjekt vermutlich sklave einer maschine, die sehr viel mehr augen hat, als ein Käfer, jedoch die tarnung eines käfers angenommen hat, weil käfer sechs beine haben.

s
wwe
r iii e
c ttt t
c cic c
hho
n
Nebenbei vermute ich, daß diese maschine bar jeglicher vernunft ist, oder, was noch schlimmer ist, ihre vernunft eingeschlafen ist und in unkontrolliertem ausmaße ungeheuer in gestalt von käfern produziert. im gemeinen ist dies jedoch nicht weiter schlimm, weil, wie schon geglaubt, der mensch von natur aus gut ist.


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Kunstverein artgerechte Haltung Bildende Künstler Esslingen e.V. zu Gast im Bahnwärterhaus, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar

Sulzgrieser Steige 20, 73728 Esslingen
Vorstand § 26 BGB: Tim Stefan Heger, Claudia Bohnenstengel, Jürgen Niederer
Amtsgericht Esslingen am Neckar Vereinsregister VR1746